Hallihallo,
kennst du das, wenn du einfach nur noch im totalen Tunnel bist? Hauptsache schnell packen und weg.
Genau so lief das bei mir letztes Wochenende. Ich wollte einfach nur schnell in die Berge, den Kopf lüften. Also im absoluten Last-Minute-Chaos den Kram zusammengerafft, ins Auto geschmissen und losgehetzt. Und wie das in so einer Hektik läuft: Tasche daheim vergessen.
Eigentlich habe ich das Thema Allergie gar nicht so richtig auf dem Schirm. Ich bin nur etwa drei Wochen im Jahr betroffen – genau dann, wenn die Gräser das erste Mal so richtig blühen. Aber wenn sie blühen, dann heftig. So heftig, dass mir das Atmen schwerfällt.
Da stand ich nun: Mitten in der wunderschönsten, idyllischsten Bergwiese. Und plötzlich schwellen mir die Augen zu. Atmen wird mühsam.In meinem Kopf ging sofort die Sirene an. Was jetzt? Ich fühlte mich hilflos, stand auf dieser Wiese und dachte nur: Mist, ich habe absolut nichts dabei.
Tja, und genau in dem Moment stehst du dann da als „Misses Oberhausapotheke“ und kannst deinem eigenen Vagusnerv mal ganz genüsslich dabei zuschauen, wie er das volle Programm abspult: Kämpfen, Flüchten oder direkt Totstellen. Herzlichen Glückwunsch auch.
Und dann schoss es mir durch den Kopf: Stopp, ich erzähl doch immer, dass Klopfen auch bei Allergien helfen kann!
– ich hab mir die Sequenz aus dem Silvesterfunken geschnappt, um überhaupt irgendetwas zu tun.
Mein Stresslevel war auf einer 8. "Mist, wenn das jetzt nicht wirkt...!" Aber ich habe einfach losgeklopft:
- 1. Klopfrunde: "Überall im Körper kribbelt es, das geht hier schief..."
- 2. Klopfrunde: "Was soll das denn jetzt bitte bringen?!"
- 3. Klopfrunde: Fokus auf den Kern: "Dieses Augenjucken..."
- 4. Klopfrunde: "Ich fühl mich einfach nicht wohl..."
- 5. Klopfrunde: Einfach noch eine zur Sicherheit.
Und dann?
Ich atmete ein. Und aus. Die Atemwege waren frei. Das Augenjucken? Komplett weg. Keine fünf Minuten später hatte ich völlig vergessen, dass ich überhaupt Heuschnupfen habe. Der restliche Tag war gerettet.
Und ganz wichtig: Das ist keine Einladung, deine Medikamente zu Hause zu lassen oder abzusetzen! Mir wären sie in dem Moment viel lieber gewesen. Aber sie waren nun mal nicht da. Du bist wahrscheinlich organisierter als ich: Allergietabletten und Asthmaspray dabei zu haben, wenn du es brauchst, ist lebensrettend.
Aber Moment mal... Wie kann Klopfen bitte schön bei Heuschnupfen helfen?
Vielleicht denkst du jetzt: „Das war doch nur Einbildung. Eine Allergie ist doch eine rein körperliche Reaktion!“
Aus medizinischer Sicht stimmt das – aber eben nur zum Teil. Die moderne Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie (die Verbindung von Psyche, Nervensystem und Immunsystem) zeigt uns heute ein ganz anderes Bild: Allergien sind zu einem großen Teil gelernte Reaktionen unseres Körpers.
Das Immunsystem lernt im Laufe des Lebens ständig dazu. Manchmal verknüpft es in einer Phase von Stress, Überforderung oder emotionaler Anspannung einen eigentlich harmlosen Stoff (wie Gräserpollen) fälschlicherweise mit der Botschaft: „Achtung, Lebensgefahr!“ Atmet man Jahre später dieselben Pollen ein, spult das Nervensystem blitzschnell das alte emotionale Alarmprogramm ab – und befeuert die allergische Reaktion.
Allergien und unsere Emotionen sind untrennbar miteinander verwoben: Je höher unser inneres Stresslevel und je intensiver die unbewusste Angst vor den Symptomen, desto heftiger schüttet der Körper Histamin aus und lässt die Schleimhäute anschwellen.
Indem wir die Punkte durch sanfte Berührung klopfen, senden wir ein direktes Beruhigungssignal an das Überlebenszentrum im Gehirn (die Amygdala). Wir signalisieren dem System mitten im gefühlten Alarm: „Es ist okay. Du bist in Sicherheit.“ Das Nervensystem fährt runter, das Immunsystem beendet den Fehlalarm – und die Symptome dürfen abklingen.
Ist mein Heuschnupfen jetzt für immer geheilt?
Nein, natürlich nicht – und ich gebe dir hier auch kein falsches Heilsversprechen. Als ich am Mittwoch mit dem Hund spazieren war, ging das Niesen pünktlich an der nächsten Wiese wieder von vorne los.Aber der Unterschied zu früher? Dieses Mal blieb die Panik aus. Ich habe die Situation völlig souverän genommen, direkt drei Runden geklopft und die Symptomattacke war sofort absolut erträglich. Es ist eben kein "Verschwinde-Zaubertrank", sondern ein Werkzeug, das den Alarm im Körper sofort herunterregelt und den Flow zurückbringt.
Deine Rettung für die Hosentasche
Ganz ehrlich? Nach diesem Wochenende finde ich mein eigenes To Go-Paket jetzt noch viel sinnvoller als vorher. Trigger erwischen uns einfach immer überraschend – und eben nicht dann, wenn wir gerade tiefenentspannt in unserer Mitte ruhen, sondern mitten im prallen Alltag.
Das Beste ist: Mit ein bisschen Übung hast du deine Werkzeuge immer dabei. Du kannst sogar anderen Menschen damit sofort und unterwegs helfen, wenn sie das möchten. Und ich wünsche mir einfach, dass du auch genauso davon profitieren kannst! Viele der Übungen darin sind nämlich genau für solche Akutsituationen gemacht.
Es ist eine geniale Erfahrung, zu merken: Ich bin meinem Körper, dem Stress oder den Pollen nicht hilflos ausgeliefert. Wir können aktiv diese magische Pause zwischen Reiz und Reaktion erschaffen – und selbst entscheiden, wie es uns geht.
Du brauchst kein schweres Gepäck, nur dich selbst, ein bisschen Übung und ein paar Minuten Zeit.
Möchtest du dir auch dieses Gefühl von Sicherheit und Leichtigkeit in die Tasche packen?
Hier geht es direkt zu deiner Emotionalen Hausapotheke To Go
https://kikudoo.com/lass-es-funkeln/courses/QvxN9e/117443
Klopfst du schon, oder niest du noch? 😉
Alles Liebe,
Martina
P.S.: Die Klopfvariante, die ich gemacht habe, gibt es als Freebie https://kikudoo.com/lass-es-funkeln/courses/erxqaQ/113225
„Symptome weg – trotz Heuschnupfen-Hölle!“
Wenn Newsletter im richtigen Moment kommen
„Ich war über Pfingsten beim Campen und hatte so schlimmen Heuschnupfen wie noch nie. Meine Augen waren komplett verschwollen, die Nase lief im Dauerzustand – ich sah aus wie ein Boxer! Selbst die doppelte Dosis Tabletten hat nicht geholfen.
Dann fiel mir Dein Newsletter ein, den ich auf der Hinfahrt gelesen hatte. Ich habe mich auf dem Campingplatz hingesetzt und einfach geklopft. Es war mir total egal, was die Leute denken. Nach fünf Runden waren die Symptome weg! Auch am nächsten Tag war alles absolut erträglich. Vielen Dank für dieses mega Erlebnis mit dem Klopfen!“
— Sina, Schweiz, Mai 2026